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Immobilien vom Immobilienmarkt

US Zinsen könnten steigen: Das sind die Risiken

Während die Kreditnehmer immer nervöser werden, freuen sich die Sparer über die aktuellen Entwicklungen. Die Rede ist von den US Zinsen - und diese haben es, wenn sie weiterhin steigen, ordentlich in sich: Einerseits setzen sie die Finanzmärkte und Konjunkturen unter Druck, andererseits werden sich Anleger wieder vermehrt für Gold interessieren.

Steht das Ende der Niedrigzinspolitik bevor?

Seit dem Jahr 2016 steigen in einigen Währungsräumen die Langfristzinsen. Auch wenn sie sich noch immer auf einem historisch niedrigen Niveau befinden, so sind sie dennoch - werden sie gegenüber ihren Tiefständen verglichen - deutlich nach oben geklettert. In den USA liegt die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe nun bei 3,09 Prozent - von der Staatsanleihe geht die sogenannte „Sogwirkung“ auf die Rendite der anderen Schuldpapiere aus. Klettern die Zinsen also weiterhin nach oben, so dürfen sich die Sparer bald freuen, weil wohl das Ende der Niedrigzinsphase bevorsteht. Auch wenn man auf die Tagesgeld Zinsentwicklung blickt, wird man relativ schnell bemerken, dass sich die Banken auf steigende Zinsen vorbereiten - Neukunden dürfen sich heute schon, auch wenn nur für die ersten paar Monate, über deutlich höher verzinste Tagesgeldkonten freuen.

Warum steigen die US Zinsen?

Die Gründe, warum die Kapitalmarktzinsen steigen, sind vielfältig: Einerseits sind es verbesserte Wirtschaftsaussichten, andererseits eine steigende Inflationserwartung oder auch steigende Kreditausfallsorgen - mitunter kann auch eine Kombination aus all den erwähnten Gründen für den Anstieg der Kapitalmarktzinsen verantwortlich sein. Wirft man einen Blick auf den US Zinsmarkt, so wird relativ schnell klar, dass die Inflationserwartungen und der Realzins seit dem Jahr 2016 ordentlich gestiegen sind - somit ist es keine Überraschung, dass auch der Nominalzins nach oben geklettert ist. Natürlich ist die weitere Zinsentwicklung auch von wesentlicher Bedeutung für die Finanzmarktpreise, die Konjunktur und auch für die Edelmetallpreise.

Steigende Zinsen sorgen für Veränderung

Fakt ist: Fallende Zinsen sorgen für sehr günstige Kredite und ermuntern zur sogenannten Schuldenwirtschaft - die Konjunktur wird angetrieben. Steigen hingegen die Zinsen, so wird die Wirtschaftsaktivität abgebremst - die Schuldenwirtschaft findet somit ein Ende. Zudem sorgen steigende Zinsen dafür, dass Vermögenspreise unter Druck geraten - in weiterer Folge wäre eine Korrektur des Aktien- wie Immobilienmarktes möglich. Diese Beispiele zeigen ganz klar die Brisanz der steigenden Zinsen.

Im Finanzbereich gibt es einige Märkte, die sich grundsätzlich nach der Art der möglichen Anlageform unterscheiden. So gibt es beispielsweise den Rentenmarkt, Aktienmarkt, Devisenmarkt oder auch den Immobilienmarkt. Dieser stellt allerdings im Gegensatz zu den anderen Märkten keinen reinen Investitionsmarkt im Sinne von Geld- und Kapitalanlagen dar, sondern ist ein Teil der gesamten Immobilienwirtschaft. Der Immobilienmarkt bietet also nicht nur Anlegern die Möglichkeit, durch Kauf von Immobilien Gewinne zu erzielen, sondern soll auch ganz gewöhnliche Käufer bzw. Mieter und Verkäufer bzw. Vermieter zusammen führen. Für den Immobilienmarkt gelten bestimmte Gesetze und Richtlinien, zudem zeichnet sich dieser durch einige besondere Eigenschaften aus. Dazu gehört beispielsweise die Tatsache, dass Grundbesitz ein "Unbewegliches Rechtsgut" ist, Grund und Boden nicht vermehrbar ist und das Immobilien eines der wichtigen Bedürfnisse des Menschen befriedigen. Und tatsächlich steht der Wunsch, einen eigene Immobilie zu besitzen, an vorderster Stelle bei den Lebenszielen der Menschen. Durch den Immobilienmarkt kann dieser Wunsch sich erfüllen. So hilft beispielsweise auch eine so genannte Immobilien Suchmaschine dabei, eine passende Immobilie für die eigenen Wünsche und Vorstellungen zu finden und sich somit den Traum vom Eigenheim zu erfüllen.

Einteilung des Immobilienmarktes in Berufsgruppen und Bereiche

Da in vielen Ländern hinsichtlich des Immobilienmarktes strenge Vorschriften gelten, haben sich in dessen Umfeld sogar spezifische Berufsgruppen gebildet, die im engeren Sinne mit dem Immobilienmarkt und dessen angrenzenden Bereichen zu tun haben. Dazu gehören beispielsweise Notare (Kaufverträge für Immobilien müssen stets notariell beurkundet sein), Vermessungstechniker, Anwälte mit Spezialgebiet Grundstücks- und Wohnungsrecht, Immobilienberater und natürlich nicht zuletzt die Immobilienmakler. Da es sich beim Immobilienmarkt um einen sehr großen Markt handelt, wird er zur besseren Übersicht in verschiedene Bereiche eingeteilt. Zu den wichtigsten Bereichen gehören daher der Grundstücksmarkt, der Wohnungsmarkt, der Markt für Gewerbe und Industrie sowie der gesamte Verwaltungsbereich. Natürlich ist der Immobilienmarkt in der heutigen Zeit weltweit vorzufinden, besonders im Zeitalter des Internets ist es heute überhaupt kein Problem mehr, wenn ein deutscher Staatsbürger beispielsweise eine Immobilie in Australien erwerben möchte. Bis auf die nötigen Unterschriften, die natürlich persönlich erfolgen müssen, können alle vorherigen Details zum Kauf bereits vorab erledigt werden.

Wichtige Kriterien für den Handel mit Immobilien

Wie bereits kurz erwähnt, dient der Immobilienmarkt zum einen dem Handel mit Immobilien und als Geldanlage, also als Investitionsmarkt, und zum anderen als Wohnungsmarkt für Mieter und Vermieter sowie Personen, die ein Eigenheim suchen und denen, die eines verkaufen möchten. Möchte man mit Immobilien handeln, gilt es demnach auf andere Kriterien zu achten, als wenn man darin selber wohnen möchte. Momentan ist die Situation am deutschen Immobilienmarkt so, dass es ein Überangebot an Immobilien gibt. Es werden bei weitem nicht mehr so viele Neubauten durchgeführt, wie es noch in den letzten Jahren der Fall war. Dieses zeigt sich unter anderem auch in den sich häufenden Immobilienskandalen, bei denen sich Anleger in großem Maße verspekuliert haben, weil die erhofften Preise nicht erzielt werden können. Dieses Negativszenario trifft zwar noch nicht in Deutschland zu, aber auch hier sind die Preise eher auf dem Weg nach unten. Für Investoren und Käufer von Immobilien ist dieses natürlich eine komfortable Situation, da sie reduzierte Preise aufgrund der Tatsache zahlen müssen, dass das Angebot höher als die Nachfrage ist. Ferner werden Immobilien am Immobilienmarkt heute kaum noch privat vermittelt, das bedeutet, ein Käufer bzw. Mieter und ein Verkäufer bzw. Vermieter haben in den wenigsten Fällen den Erstkontakt bei einem Immobiliengeschäft. Der Großteil wird inzwischen von Maklern abgewickelt, die zwischen den beiden Parteien vermitteln.

Die Preise richten sich nach verschiedenen Faktoren

Die Preise am Immobilienmarkt richten sich grundsätzlich nach verschiedenen Faktoren. Dazu zählen zum Beispiel in erster Linie die Lage der Immobilie, die Infrastruktur oder mögliche Arbeitsplätze in der näheren Umgebung. Besonders Sonderfaktoren können sich daher schnell sehr negativ auf den Preis einer Immobilie auswirken. Liegt diese zum Beispiel in der Nähe eines Flughafens oder nahe der Bahnschienen, sinkt der Wert aufgrund der fehlenden Ruhe im Bereich der Wohnimmobilien direkt. Auch Objekte in der näheren Umgebung wie zum Beispiel eine Justizvollzugsanstalt oder ein Asylantenheim werden von nicht wenigen Personen als störend empfunden, sodass der Wert der Immobilie ebenfalls sinkt.