Immobilien als Anlage zur Altersversorgung
Immobilienmakler
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Alles Wissenswerte rund um die Immobilienmakler

Es gibt nicht nur im Finanzbereich, sondern grundsätzlich Lebensbereiche, wo zwei Parteien direkt miteinander in Verbindung treten, aber auch Bereiche, wo ein Vermittler dazwischen geschaltet ist. Im Allgemeinen definiert man einen Vermittler insofern, dass dieser versucht, die Wünsche und Vorstellungen zweier Parteien weitestgehend auch einen Nenner zu bringen. Aus diesem Grunde werden Vermittler auch in vielen Fällen bei Streitigkeiten eingesetzt, um diese schnellstmöglich beizulegen. Im Finanzbereich tauchen Vermittler in Form von Versicherungsvermittlern, Finanzberatern oder auch im Bereich der Immobilien als Immobilienmakler auf. Der Immobilienmakler hat die Hauptaufgabe dafür zu Sorgen, dass Immobilien vermietet, verpachtet oder verkauft werden und führt demzufolge Mieter und Vermieter, Pächter und Verpächter, sowie Käufer und Verkäufer zusammen. Dieses führt er in der Art und Weise durch, dass er von beiden Parteien die Kriterien aufnimmt, welche die Immobilie aufweisen soll bzw. wie der zukünftige Mieter oder Käufer persönlich und wirtschaftlich ausgestattet sein soll, und im Anschluss versucht, diejenigen Personen heraus zu filtern, welche am besten auf die gewünschten Kriterien passen.

Wie wird man Immobilienmakler

Beim Immobilienmakler handelt es sich um keinen Ausbildungsberuf, allerdings sind auf jeden Fall ein Gewerbeschein und eine behördliche Erlaubnis zur Ausführung dieser Tätigkeit von Nöten. Zudem erleichtern Aus- oder Fortbildungen zum Beispiel als Immobilienkauffrau / Immobilienkaufmann oder Betriebswirt(in) Grundstücks- und Wohnungswesen natürlich aufgrund des fachlichen Hintergrundes die praktische Tätigkeit des Immobilienmaklers. Die meisten Immobilienmakler arbeiten daher selbstständig oder auf freiberuflicher Basis. Grundsätzlich sollten Immobilienmakler einige Eigenschaften aufweisen, damit sie erfolgreich ihre Tätigkeit ausführen können. Dazu zählt neben der Fachkenntnis auch ein großes Verkaufs- und Verhandlungsgeschick, gute kommunikative Eigenschaften und eine recht große Menschenkenntnis. Heutzutage ist es in Deutschland allerdings recht schwierig, sich als Immobilienmakler am Markt zu behaupten. Die Konkurrenz ist groß und der Vermittlungsmarkt weitestgehend gesättigt. Dieses kann man schon alleine daran erkenne, dass man kaum noch private Immobilieninserate in der Zeitung sieht, sondern der Verkauf bzw. die Vermietung fast immer über einen Makler bzw. ein Maklerbüro läuft. Aus Sicht des Vermieters bzw. Verkäufers ist diese Situation sicherlich sehr komfortabel, da diesen keine Kosten für die Vermittlung entstehen. Im Gegensatz zu manch anderen Ländern ist es in Deutschland so, dass die Maklerprovision fast immer vom Käufer bzw. Mieter der Immobilie gezahlt werden muss.

Die Maklerprovision

Die Höhe der zu zahlenden Maklerprovision (Maklercourtage) ist nicht gesetzlich festgelegt, also demnach recht frei verhandelbar. In der Praxis haben sich allerdings bestimmte Sätze und Höchstgrenzen durchgesetzt. So beträgt die übliche Maklerprovision beispielsweise beim Mieten oder Pachten einer Wohnung bzw. eines Hauses 2-3 Monatskaltmieten (Pachten) und beim Kauf einer Immobilie 3,48 Prozent der Kaufsumme. Rechtlich sind der Höhe der Maklerprovision zunächst keine Grenzen gesetzt, daher nehmen einige Makler auch Provisionen von bis zu sechs Prozent bei Eigentümerwechsel. Allerdings kommt man natürlich auch hier irgendwann in einen Bereich, wo die Höhe der Provision sittenwidrig wird. Da die Situation in Deutschland wie bereits erwähnt so ist, dass kaum noch Immobilien ohne Makler zu finden sind, werden die Käufer bzw. Mieter schon beinahe "gezwungen", eine Maklercourtage zu zahlen. Dennoch kann man dagegen rechtlich nichts unternehmen, da der Verkäufer bzw. Vermieter sich eben seine Vertragspartner selber aussuchen kann, und schließlich wird Niemand gezwungen, der Miet- bzw. Kaufvertrag zu unterzeichnen. Dem Immobilienmakler steht es ebenso grundsätzlich frei, mit wem er den Maklervertrag abschließt. Üblicherweise ist dieses der Verkäufer bzw. Vermieter, der den Makler beauftragt, einen passenden Mieter bzw. Käufer zu finden. Aber natürlich können auch Mietsuchende bzw. Kaufinteressenten einen Makler beauftragen, ein passenden Objekt zu finden. Das es sich beim Immobilienmakler um eine mitunter sehr lohnenswerte Tätigkeit handelt, zeigt sich zum einen daran, dass in den letzten Jahren auch immer mehr große und überregionale Maklerbüros entstanden sind. Zum anderen kann man sich die Einnahme eines Maklers auch ganz einfach selber ausrechnen. Wird beispielsweise eine Wohnung vermietet, deren Kaltmiete 600 Euro beträgt, bekommt der Makler auf einen Schlag" üblicherweise bis zu 1.800 Euro an Maklerprovision. Beim Verkauf von Immobilien ist diese Provision natürlich noch höher, so würde der Makler bei einer Kaufsumme von 100.000 Euro ca. 3.480 Euro erhalten.