Immobilien als Anlage zur Altersversorgung
Finanzierungsmöglichkeiten
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Finanzierungsmöglichkeiten der eigenen Immobilie

Da sich viele Menschen eine eigene Immobilie wünschen, statt auf Dauer in einer Mietwohnung zu wohnen, stellt sich diesem Personenkreis natürlich auch die Frage, wie man das geplante Eigenheim finanzieren kann. Nur die wenigsten Menschen können das Eigenheim aus den eigenen finanziellen Mitteln, beispielsweise durch eine Geldanlage, heraus finanzieren, sondern es ist fast immer ein zusätzlicher Fremdmittelbedarf vorhanden. Daher bieten die Banken und weitere Finanzunternehmen einige Möglichkeiten an, wie die Kunden die eigene Immobilie finanzieren können. Die drei gängigsten Modelle und Kreditarten im Rahmen der Baufinanzierung sollen daher im Folgenden vorgestellt werden, damit die Kunden eine Entscheidungsgrundlage haben, sich das für sie individuell passende Modell aussuchen zu können.

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Am häufigsten wird sicherlich noch immer das Hypothekendarlehen genutzt, um im Rahmen der Baufinanzierung das eigene Heim finanzieren zu können. Es handelt sich dabei um ein Annuitätendarlehen, welches von Banken vergeben wird, und durch die Eintragung einer Hypothek bzw. Grundschuld zu Gunsten der Bank abgesichert wird. Grundsätzlich besteht die zu zahlende Darlehensrate aus dem Tilgungs- und dem Zinsanteil. Bevor der Kreditvertrag jedoch unterschrieben werden kann, sind noch einige Punkte zu klären. Eine große Rolle spielt für den Kunden natürlich der Zinssatz bzw. die Art der Zinsgestaltung. Hier bietet sich zum einen die Möglichkeit einer Zinsfestschreibung auf 5, 10 oder mitunter schon bis zu 30 Jahren, und zum anderen die Alternative, einen variablen Zinssatz zu wählen. Wichtig ist dabei zu berücksichtigen, dass man die Zinsfestschreibung eher dann wählt, wenn die Zinsen sehr niedrig sind und in Zukunft wieder steigen werden. Daher wählt man die variable Zinsgestaltung zumeist dann, wenn die Zinsen gerade hoch sind, um dann später von fallenden Zinssätzen zu profitieren und sich nicht unnötig lange an hohe Zinsen zu binden. Stehen die Darlehenssumme, Laufzeit, Ratenhöhe und der Zinssatz fest, muss der Kunde natürlich noch eine Sicherheit zur Absicherung des Darlehens stellen. Die üblicherweise genutzte Sicherheit im Rahmen des Hypothekendarlehens ist die Bestellung einer Hypothek bzw. einer Grundschuld. Der Kunde belastet damit das zu finanzierende Objekt bzw. Grundstück zu Gunsten der Bank, welche so lange Eigentümerin bleibt, bis das Hypothekendarlehen vollständig vom Kreditnehmer getilgt worden ist. Da Hypothekendarlehen sehr langfristige Darlehen sind, ist eine Laufzeit von mehreren Jahrzehnten durchaus üblich.

Das Bauspardarlehen

Als Alternative oder auch Ergänzung zum Hypothekendarlehen bieten sich dem Kunden noch weitere Möglichkeiten an, die eigene Immobilie zu finanzieren. Ebenfalls sehr beliebt in diesem Zusammenhang ist das Bauspardarlehen im Rahmen eines Bausparvertrages. Anders als beim Hypothekendarlehen kann sich der Kunde hier allerdings nicht spontan entscheiden, dass Darlehen in Anspruch zu nehmen, sondern er muss bereits einige Zeit in einen Bausparvertrag eingezahlt haben, um Anspruch auf das zinsgünstige Bauspardarlehen zu haben. Grundlage ist also der Abschluss eines Bausparvertrages. Je nach gewähltem Tarif muss der Kunde zunächst 40-50 Prozent der vereinbarten Bausparsumme als Sparanteil selber in den Vertrag einzahlen. Sind im Folgenden die Mindestspardauer und der Mindestsparanteil erreicht und der Bausparvertrag hat die notwendige Bewertungsziffer erreicht, wird dieser zuteilungsreif und der Kunde kann von nun an das zinsgünstige Bauspardarlehen in Anspruch nehmen. Dieses darf allerdings ausschließlich für wohnwirtschaftliche Zwecke verwendet werden. Sehr positiv für den Kunden ist es, dass das Bauspardarlehen vom Zinssatz her zumeist ca. 1,5-2 Prozent unter dem vergleichbaren Zinssatz der Hypothekendarlehen liegt. Zudem sichert sich der Bausparer den günstigen Zinssatz für die gesamte Darlehenslaufzeit, was eine sehr gute Planungssicherheit bietet. Die Rückzahlung des Bauspardarlehens erfolgt gleichbleibenden monatlichen Raten bis zu vollständigen Rückführung des Kredites.

Ein Endfälliges Darlehen

Ein Endfälliges Darlehen ist ebenfalls eine Kreditart, mit Hilfe derer man sich die eigene Immobilie finanzieren kann. Im Unterschied zum Annuitätendarlehen (Hypothekendarlehen) oder dem Bauspardarlehen besteht die zu zahlende Kreditrate allerdings bis zur Fälligkeit des Darlehens nur aus dem Zinsanteil, die Tilgung wird ausgesetzt. Diese erfolgt jedoch bei Fälligkeit in einer Summe, zum Beispiel durch das Kapital, was man zuvor in einer Kapitallebensversicherung angespart hat. Diese Alternative ist recht beliebt, weil man durch die Tilgungsaussetzung auf der einen Seite und durch die Kapitalanlage auf der anderen Seite die Immobilie oftmals früher abbezahlt hat.